trust.jpgVertrauen ist das, was Beziehungen am Leben hält und Teams zusammenschweißt. Gute Leiter fördern eine Kultur des Vertrauens. Hier können Beziehungen wachsen. Wie schaffe ich eine Kultur des Vertrauens in meinem Team?

Entgegen vieler Vorstellungen ist Vertrauen eine Kopfsache. Vertrauen erfordert eine bewusste Entscheidung. In der Bibel heißt es, dass die Liebe nicht nur vergibt, sondern auch alles glaubt (1.Korintherbrief 13).

Zwischen dem, was du von Menschen erwartest und wie sie deinen Erwartungen gegenüber treten, ist oft eine große Differenz. Diese Differenz füllen wir nun mit Vertrauen oder mit Misstrauen. Wie wir mit dieser Differenz umgehen, entscheidet darüber, ob die Beziehungen in unserem Team wachsen oder scheitern.

In Beziehungen investieren wir Vertrauen und erwarten Vertrauenswürdigkeit. Vertrauenswürdigkeit meint aber nicht Perfektion. Vertrauen baut auf Authentizität. Es ist besser, Menschen zu vertrauen, die ihre Unvollkommenheit eingestehen, als Menschen, die vorgeben unfehlbar zu sein.

Wenn eine Person unser Vertrauen zu missbrauchen scheint, so dass es der gesamten Gruppe schadet, dann sollten wir sie (nicht das ganze Team) darauf ansprechen und ihr die Möglichkeit, geben ihre Vertrauenswürdigkeit wieder herzustellen.

Auch wenn es nicht einfach ist, dieses Prinzip in der Praxis anzuwenden, ist es dennoch elementar, um ein starkes Team zu werden.

Zwei Dinge können dir helfen, wenn ein Vertrauensproblem vorliegt:

  1. Entscheide dich zu vertrauen, selbst wenn die Menschen möglicherweise nicht deinen Erwartungen entsprechend handeln.
  2. Wenn eine andere Person durch irgendetwas dein Misstrauen erweckt, sprich mit ihr persönlich.

Gute Leiter fördern eine Kultur, in der Menschen Vertrauen lernen können, denn vertrauen ist das, was unsere Beziehungen am Leben hält.

Andy Stanley (Artikel gekürzt und leicht verändert)

1 Kommentar »

  1. Vertrauen ist sicherlich zuerst Entscheidung,ein ICH WILL, aber auch ein Prozess!
    Voraussetzung für den guten Verlauf dieses Prozesses ist die Qualität des Umgangs miteinander:
    - die Zeit, die wir miteinander verbringen
    - die Dinge, die wir miteinander tun
    - die Ziele, die wir gemeinsam erreichen wollen!
    (nicht nur ein oberflächliches “hallo, wie geht es dir?”).
    Nur so wächst meiner Erfahrung nach Vertrauen. Eine weitere Voraussetziung ist Offenheit. Offenheit darf ich nicht vom anderen erwarten, bevor ich nicht anfange und Offenheit lebe.

    Kommentare von Horst Deitenbach — Mai 23, 2006 @ 3:36 pm

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