“Ich sage immer wieder und jedem: bevor du deine Familie vernachlässigst, vernachlässige die Gemeinde oder mich”, so Andy Stanley. Er gründete vor elf Jahren mit Freunden eine Gemeinde in Atlanta, die heute mehr als 15.000 Menschen besuchen. “Jeden Tag um 16 Uhr verlasse ich mein Büro in der Gemeinde und widme mich meiner Familie. Nach 16 Uhr sollte sich Gott ohne mich um die Gemeinde kümmern” erzählt Andy Stanley. Von vielen wird er daher als “Faulpelz” gesehen, der zuwenig für seine Arbeit tun würde.
16 Uhr ist für mich unrealistisch, da ich es mit vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern zu tun habe und die Meetings auf den Abend gelegt werden müssen. Dennoch möchte ich das Prinzip “Gesunde Familien - gesunde Gemeinde” leben. Ich freue mich schon auf Marvin, Florian (Foto), Laureen (Foto) und Marco, denn heute ist Montag und daher Vater-Kindernachmittag…
Klasse, dass Du das so siehst!!! Ich selbst habe, als ich über 10 Jahre in der Gemeindeleitung war, ganz anders geredet, sogar sehr aggressiv: Für mich kam zuerst Gemeinde - dannn Gott - und dann erst der Rest. Ich habe anders denkende dafür verurteilt. Meist kam meine Familie ziemlich zuletzt - wenn überhaupt, leider.
Heute weiß ich es besser: Meine Familie soll direkt nach meiner Beziehung zu Gott absolute Priorität haben!! Erst dann kommt die Gemeinde und der Rest. Ich bin fest davon überzeugt: Wenn ich meine Familie nicht geistlich leite, Vorbild bin, ihr diene, mich für sie aufopfere - dann kann ich nicht erwarten in der Gemeinde oder darüber hinaus einen segensreichen Dienst zu tun. Ich lebe nicht nach Gottes Willen und damit nicht erfüllt, und das will ich nicht mehr!