Marco.jpgEine meiner größten Herausforderungen ist derzeit die Erziehung unseres 11jährigen Sohnes Marco. Hier einige Zeilen, die ich in der persönlichen Reflexion festgehalten habe:

- Marco beobachtet mich. Meine Taten sind lauter als Worte.

- Ich möchte eine optimistische EInstellung gegenüber den derzeitigen Problemen haben. Ich denke, dass Lena und ich mehr lernen werden als Marco.

- Ich möchte mich in der Erziehung nicht auf Taktiken konzentrieren, die nur kurzfristigen Erfolg bringen. Oft legen sie den Grundstein für längerfristige Probleme.

- Ich möchte lernen, die Situationen so einzuschätzen, wie Jesus es getan hätte.

- Ich möchte in das Herz von Marco schauen um herauszufinden, wo ihm wirklich der Schuh drückt. Ich möchte ihm die richtigen Fragen stellen.

- Ich möchte Verhaltensweisen/Reaktionen einüben, die Marco helfen, die Verbindung zu uns Eltern und zu Gott zu stärken.

- Ich möchte Marco viel Zeit für die Entwicklung lassen. Auf Dauer angelegte Verhaltensveränderungen kommen nicht über Nacht. Ich möchte in viele kliene Erfolge investieren.
- Ich möchte nicht das, was die Gesellschaft erwartet, sondern das, was Gott von uns Eltern erwartet, tun. Im Wesentlichen: Eine persönliche Gottesbeziehung im Gehorsam gegenüber ihm.

- Ich möchte auf das Innenleben von Marco Wert legen. Jesus betonte das Herz.

Und das wichtigste: Ich muss vor Gott kapitulieren und sagen: Was die Erziehung von Marco angeht, bin ich am Ende meiner Möglichkeiten angekommen. Ohne Gott würde mir die Hoffnung auf ein gutes Ende fehlen. Ich glaube, dass Gott es gut ausgehen lassen wird. Ich möchte in der Abhängigkeit von Gott erziehen und meine Unzulänglichkeit eingestehen. Wenn du magst, dann bete bitte mit für viel Weisheit und Liebe in der Erziehung.

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