In den USA nimmt die Zahl der großen Kirchengemeinden rasant zu. Gleichzeitig legen einige kleinere Gemeinden ein explosionsartiges Wachstum an den Tag. DIe Zahl der meist evangelikalen Großgemeinden wächst schneller als je zuvor. 1970 hätten nur zehn Gemeinden jeweils mehr als 2.000 Gottesdienstbesucher gehabt, heute seies es über 1.300. Über eine Million Menschen besuchten die 100 größten Gemeinden.
Ihr Kennzeichen sei, dass sie die Pflege geistlichen Lebens mit gesellschaftspolitischem Engagement verbinden. Das betreffe zum einen Themen wie Armutsbekämpfung, Umweltschutz und den Kampf gegen Aids, zum anderen aber auch ethische Anliegen wie Familie und Abtreibung. Ferner zeichneten sich Großgemeinden durch eine größere Ethnische Vielfalt aus als früher. Zudem legten sie meist mehr Wert auf “Jüngerschaft”, also die Anleitung zu einem Leben in der Nachfolge Jesu Christi. (Idea)
Warum ist in Deutschland keine entsprechende Tendenz möglich? Ich wünsche mir, dass wir uns als Leiter auf Wachstum, auch in Deutschland, vorbereiten. Vor allem sehne ich mich danach, mehr geistlich fitte und kompetente Leiter in Deutschland zu erleben. Gerne möchte ich von diesen Leitern lernen!