Luther äußerte vor etwa einem halben Jahrtausend, dass die Gemeinde sich ständig zu verändern habe: “Ekklesia semper reformanda”. Es waren schon immer die gleichen Herausforderungen, denen die Gemeinde Gottes gegenübergestanden hat: den kulturellen Kontext zu erfassen und entsprechend zu reagieren, die Theologie zu überprüfen und falls nötig, Inhalte demütig neu zu verstehen usw.
Die “letzten sieben Worte” der Kirche (Wir haben das schon immer so gemacht) sitzen oft so tief in uns, dass wir uns schwer tun mit Veränderungen. Mir fällt es auf, wenn meine Frau vom Friseur kommt. Ich brauche immer erst zwei/drei Tage bis ich die Friseur besser finde, als die davor. Ich möchte mich und meine “guten alten” Gewohnheiten überprüfen und wenn nötig, Dinge auf einen neuen Kurs bringen.
In den nächsten Tagen werde ich das Buch “Die Mäuse-Strategie für Manager” von Spencer lesen. In diesem Buch werden auf witzige Art Hilfestellungen geboten, Veränderungen erfolgreich und gelassen zu begegnen. Sollte eigentlich jeder Christ gelesen haben - jedenfalls jeder christliche Leiter.