coffee_bean.jpgDie Geschichte eines Grafen, der sehr alt wurde...

Er verließ niemals sein Haus, ohne sich vorher eine Handvoll Bohnen einzustecken. Er tat dies nicht etwa, um die Bohnen zu kauen. Nein, er nahm sie mit, um so die schönsten Momente des Tages bewusster wahrzunehmen und um sie besser zählen zu können.

Jede positive Kleinigkeit die er tagsüber erlebte, zum Beispiel:

- das Lachen eines Kindes

- ein köstliches Essen

- ein schattiger Platz in der Mittagshitze

- ein netter Anruf

Für alles, was die Sinne erfreute, ließ er eine Bohne von der rechten in die linke Jackentasche wandern. Vor dem Schlafen gehen zählte er die Bohnen aus der linken Tasche. Er feierte diese Minuten. So führte er sich vor Augen, wie viel Schönes Gott ihm an diesem Tag geschenkt hat und er dankte Gott für jede einzelne Bohne. Und an einem Abend, an dem er bloß eine Bohne zählte, hatte er einen Grund, sich über diesen Tag zu freuen und Gott dafür zu danken.

“Ein Mensch hat so viel Charakter, wie er dankbar ist” (Josef Viktor Stummer)

“Werdet nicht müde, Gott zu danken.” (Kolosserbrief 4,2)

1 Kommentar »

  1. ein liebes hallo,

    und wunderschön, dass Du wieder d a bist.
    Deine Gedankenanstöße tun gut (Bohne!)- ich habe “Dich” vermisst.
    Blog schreiben ist ja nicht das einzigste Sinnvolle, was ein Pastor zu tun hat. Ich bin sicher, Du warst nicht untätig, während der vergangenen Monate - sondern hast Entscheidungen getroffen und gelebt, wie gesagt - nicht erst mit 70!, sondern jeden Tag.
    Dafür wünsche ich Dir Mut und Weisheit von Gott.
    Gruß!

    Kommentare von Geli — Mai 5, 2009 @ 9:44 am

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