Das Jahr 2009 stand bei mir unter dem Motto „DeMut“. Es war mein kürzestes Jahresmotto seit jeher. Ganz nach dem KISS-Prinzip: >keep it short and simple<.

Demut ist ein faszinierender Begriff, eine geniale Charaktereigenschaft und eine besondere Einstellung. Überhaupt: Es ist ein großartiger Lebensstil!

Nach meinen Eltern sind Billy Graham und Mutter Theresa meine größten Vorbilder darin.

Demut hat viele Facetten: Wenn ich es zusammenfassen sollte, dann würde ich es auf folgende Zeilen reduzieren:

>Ich kann nicht mit Sicherheit sagen, wie wir Gott zu unserem Gegner machen können. Denn wir haben einen extrem gnädigen Vater im Himmel. Jedoch weiß ich, dass HOCHMUT der sicherste Weg ist, es sich mit Gott zu vergraulen.<

Oder positiv formuliert (was mir viel lieber ist):

>Ich weiß nicht genau, womit man Gott beeindrucken kann. Denn als Schöpfer und Herr der ganzen Welt kennt er ja bereits alles. Jedoch weiß ich, das DEMUT immer dazu führt, dass Gott Gänsehaut bekommt und großzügig darauf reagiert!<

Unter DEMUT verstehe ich die richtige Selbsteinschätzung, die dazu führt, dass wir…

1.       uns von Gott abhängig machen und

2.       andere höher achten als uns selbst.

Einige Notizen zu DEMUT in der Bibel:

Demut Im AT: Der Begriff hat einen positiven Klang.

Sprüche 11,2: „Hochmut bringt Schande. Ein weiser Mensch ist demütig.“

Sprüche 15,32: „Ehe man zu Ehren kommt, muss man Demut lernen“

Sprüche 22,4: „Wer demütig ist und den Herrn ernst nimmt, findet Reichtum, Ansehen und ein erfülltes Leben.“

Micha 6,8: „Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.“

Gott hält sich zu denen, die demütig sind bzw. gedemütigt wurden: in Jesaja 57,15 heißt es: „Ich wohne in der Höhe, in unnahbarer Heiligkeit. Aber ich wohne auch bei den Gedemütigten und Verzagten, ich gebe ihnen Hoffnung und neuen Mut!“ Was für eine starke Aussage!!!

Demut im NT: Jesus selbst setzt den Maßstab für Demut (Philiper 2,1-11)

Paulus folgt dem Vorbild von Jesus: „Ihr wisst (…) wie ich dem Herrn gedient habe in aller Demut“ (Apostelgeschichte 20,19)

Philipper 2,3: „In Demut achte einer den anderen höher als sich selbst“

Jakobus 4,6 und 1. Petrus 5,5: „Gott widersetzt sich den Überheblichen, aber denen, die gering von sich denken, wendet er seine Liebe zu.“

Mir gefällt das deutsche Wort „Demut“, weil es den Begriff „MUT“ enthält. Demut ist nicht ein Zeichen von Schwäche und Angst, sondern von Stärke und Mut! In einem meiner nächsten BLOG-Einträge schreibe ich noch ein paar mehr Zeilen zu MUT. Denn das ist der zweite Grund, warum ich das Wort DeMut zum Jahresmotte 2009 gemacht hatte.

2 Kommentare »

  1. danke artur f diesen eintrag … nachdenkenswert!

    Kommentare von rita — Dezember 26, 2009 @ 10:39 pm

  2. habe auch über Demut viel nachgedacht im letzten halben jahr.
    Es gehtwirklcih um die richtige Selbsteinschätzung. Wenn ich denke, Ich kann das alles schon alleine, dann ist das HOCHMUT! ist Demut das gegenteil davon? NEIN, denn wenn ich denke: Ich kann gar nichts und Gott kann mich nicht gebrauchen, dann ist das ARMUT! und noch nicht DEMUT.
    Demut erkennt: Es geht gar nicht um mich, was ich kann oder nicht kann. Es geht um Gott, er kann alles. Meine Frage ist es immer wieder habe ich MUT / DEMUT das zu erkennen und mich von Gott abhängig zu machen MUT / DEMUT mich von ihm gebrauchen zu lassen? Denn das was Gott durch mich tun will erfodert oft extram viel MUT - eben DEMUT

    Danke für deinen inspirierenden Eintrag
    Ich freu mich auf ein Wiedersehen in 2010
    Michael Wesner

    Kommentare von Michael — Januar 3, 2010 @ 1:33 am

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